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Pressespiegel 2005

 

Ein Tag lang drehte sich alles um die paradiesische Frucht

1. Vördener Apfeltag

Vörden. Wer kennt schon Jacob Lebel oder Ingrid Marie? Nun, am Sonntag, 02 Oktober, dem Tag der Regionen, kann man die beiden und noch viele anderen beim 1. Vördener Apfeltag kennen lernen. Denn Jakob Lebel und Ingrid Marie sind nur zwei der vielen Apfelsorten, um die sich einen Tag lang alles in Vörden dreht. Von weitem schon entdecken die Besucher Vördens den Weltapfel des Künstlers Wolfgang Göllner aus Kump, um den sich am Sonntag ein bunter Apfelmarkt entfalten wird. Heinrich Fiene, der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, sowie Josef Fuhrmann, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, stellten gestern die Liste der Anbieter und ihrer Produkte oder Aktionen vor. Und da können sich die Besucher auf einiges gefasst machen. Es ist schon erstaunlich, was man alles aus und mit der paradiesischen Frucht machen kann. Da gibt es unter anderem Fach-, Sach-, Kinder- und Kochbücher, auch Angebote von Apfelsaft – frisch aus der Presse. Apfelbowle, Reibeplätzchen mit Apfelmus, Obstler und Apfellikör, eine Apfelsorten – Ausstellung und eine Schälmaschine, Marmeladen und Konfitüren, Apfelwaffeln und Kuchen, und am „Wilhelm – Tell – Schießstand“ wird schließlich der Apfel abgeschossen. Wer noch auf der Suche nach dem richtigen Apfelbäumchen für den heimischen Garten ist, findet sicher auch „seinen“ Apfel, außerdem gibt es Stände mit Apfelfloristik, Apfelkörben, eine Ausstellung Streuobstwiesen, ein Apfelbaum wird gepflanzt und gleich auch noch gezeigt, wie er zukünftig fachgerecht geschnitten werden kann. Es werden Informationen über unterschiedlichste Themen vermittelt, und natürlich sorgen Getränke und Imbisstände sowie die örtliche Gastronomie dafür, dass die Besucher des 1. Vördener Apfeltages vor Schauen nicht vom Fleisch fallen. Wer mehr über das Obst im heimischen Garten wissen möchte, ist beim Pommologen (Fachmann auf dem Gebiet des Obstbaues) Joachim Bannier bestens aufgehoben. Er identifiziert Obstsorten und berät über den Umgang mit den Pflanzen. Wer möchte, kann mit dem Planwagen zu den Streuobstwiesen fahren oder die Vorführungen der Schafscherer ansehen. Interessant ist sicher auch die Vorstellung des Schafehüten mit Bordercollies. In den letzten Wochen haben übrigens viele Kinder wahre Kunstwerke rund um den Apfel gemalt und gebastelt. Erwachsene haben die herrlich schmeckenden Früchte fotografiert. Das Ergebnis des Wettbewerbes kann im Pfarrheim bewundert werden, wo um 16 Uhr die besten Bilder prämiert werden. Die Vördener Vereine, allen voran der Heimat- und Kulturverein mit allein sieben Ständen oder Vorführungen, Landwirte, Erzeugergemeinschaften, Molkereien, Landfrauen, Firmen und Privatpersonen werden in der Niederen Straße, der Pohl- und der Marktstraße präsent sein, wenn am „Tag der Regionen beim 1. Vördener Apfeltag Jacob Lebel, Ingrid Marie und viele andere Apfelsorten präsentiert werden.

Neue Westfälische, September 2005


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