Pressespiegel 2006
Tipps: Brennholz richtig lagern
Wer die behagliche Wärme einer Holzfeuerungsanlage guten Gewissens genießen
möchte, sollte sich seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt stet bewusst sein.
Der Holzstapel, sachgerecht aufgeschichtet, ist der erste wichtige Schritt.
Nebenbei bergen die vielfältigen Möglichkeiten, Holz auf diese Weise zu
trocknen, ein nicht zu übersehendes gestalterisches Element in unserer
Kulturlandschaft. Brennholzstapel gestalten unsere Orte früher wie heute.
Die Experten des Waldinformationszentrums Hammerhof in Scherfede geben zudem
folgende Tipps:
- Das Holz sollte gebrauchsfertig zersägt und gespalten werden. Gespaltene
Holzscheite trocknen rascher als ungespaltene.
- Brennholz wird am besten zwischen November und März geschlagen und sofort
gespalten (Scheite 10 bis 20 Zentimeter Umfang).
- Holzscheite auf Unterlagen stapeln, damit Luft unter dem Holzstoß
hindurchziehen kann. Auch hinter der Holzstoß sollte ein 5 bis 10
Zentimeter breiter Luftspalt belassen werden.
- Brennholzlager möglichst an einer luftigen sonnigen Stelle errichten, z.B. an
der Südseite des Hauses mit weitem Dachüberstand. Noch idealer
ist ein an Haus und Dorfkultur angepasster, luftiger Holzschuppen
mit Satteldach, in kleinerer Ausführung oder auch größer gestaltet.
- Holz braucht Zeit zum Trocknen. Lufttrocken (mit 20
Prozent Restfeuchte) ist es nach 1 bis 3 Jahren, je nach Lagerplatz. In diesem
Zustand
verbrennt es optimal und schadstoffarm.
- Kein frisches Holz im Keller stapeln, da es nicht
trocknen kann. Nur trockenes Holz kann z.B. in belüfteten Kellern gelagert
werden. Je
feuchter das Holz, umso geringer ist der Heizwert.
Westfalen-Blatt, März 2006
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