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Kulturland Kreis Höxter
Regionalmarketing
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Pressespiegel 2007

Das Bier kommt künftig aus der Region.
Mit Qualität mehr Gäste anlocken. Kulturland-Betriebe geben sich neue Richtlinien
 

Kreis Höxter (NW).

"Qualität hat ein Zuhause" lautet ein Slogan für das Regionalmarketing Kulturland Kreis Höxter. Denn die teilnehmenden Kulturland-Partnerbetriebe haben sich verpflichtet, heimische Produkte besonders zu fördern und anzubieten. "Eine alte Richtlinie bezog sich nur auf den touristischen Bereich", erläuterte Landrat Hubertus Backhaus gestern bei einer Pressekonferenz. "Jetzt haben wir sie spezifiziert für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe". Die Richtlinie wurden zusammen mit den teilnehmenden Betrieben erarbeitet.

In Zukunft wird im Bereich der Beherbergungsbetriebe - Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen - nur noch teilnehmen können, wer gemäß dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband oder dem Deutschen Tourismusverband klassifiziert worden ist. Außerdem erklärt sich jeder Betrieb bereit, jährlich an mindestens einem vom Bereich Tourismus im Kulturland Kreis Höxter angebotenen Weiterbildungsseminar teilzunehmen. Für die Gäste werden ab sofort in den Zimmern übersichtlich gestaltete Ordner mit hilfreichen Informationen aufgelegt.

Auch die Richtlinien im Gastronomiebereich wurden ergänzt. Die Restaurants, Cafés und Gaststätten bieten mindestens zwei Gerichte mit Produkten aus dem Kulturland Kreis Höxter an. Mindestens eine Biersorte und ein alkoholfreies Getränk muss beim Ausschank aus der Region kommen sowie ein Obstbrand. Zwei Kuchen in den Cafés müssen selbstgebacken sein. Um die angebotenen regionalen Produkte in der Speise- und Getränkekarte kenntlich zu machen, bietet das Regionalmarketing im Sinne eines einheitlichen Erscheinungsbildes ein entsprechend gestaltetes Blatt an. Bislang nehmen sechs Beherbergungs- und zehn sich überschneidende Gastronomiebetriebe aus dem Kreis Höxter an der Partnerschaft teil.

Hubertus Backhaus zeigte sich dankbar, "dass sie die Vorreiterrolle spielen. Die Besonderheiten der Region lassen sich nur vermarkten", fügte er hinzu, "wenn wir Hand in Hand arbeiten und denjenigen nahe bringen, die in den Kreis Höxter kommen".

Christian Thomalla vom Regionalmarketing ergänzte, dass es "ein wichtiger Punkt ist, von der Region überzeugt zu sein". der Trend gehe dahin, "dass immer mehr regionale Produkte angefragt werden".

Christian Gietz vom Forsthof in Würgassen erzählte, dass das Konzept bereits Früchte trage: "Ich werde oft gefragt, woher unsere Blutwurst genau kommt, weil die Gäste sie mit nach Hause nehmen wollen".

Vorreiterrolle: Hans Josef Geilhorn (Gasthof Luis und Café Hammerhof in Scherfede), Christian Thomalla vom Regionalmarketing, Luise Geilhorn, Andreas Paul vom Birkenhof in Hardehausen, Axel Stecker vom Gästehaus Stecker in Bad Driburg, Bernd Weber vom Klosterkrug in Marienmünster, Christian Gietz vom Forsthof in Würgassen, Landrat Hubertus Backhaus, sowie Carolin Gietz und Susanne Fricke vom Hotel Stadt Bremen in Beverungen (v.l.) stellten die neuen Richtlinien vor.

Neue Westfälische,  05/2007


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