Tour 1 - Rund um Willebadessen

Ein Wasserschloss, zwei Vulkane, jede Menge Felder
Die Börderoute führt Sie auf einer Länge von 33 km im Osten des Stadtgebietes Willebadessen durch die Warburger Börde - dem Namensgeber der Route. Neben Getreide und anderen Feldfrüchten werden hier insbesondere Zuckerrüben angebaut. Von Peckelsheim aus radeln Sie zunächst in Richtung Süden bis nach Engar. Kurze Zeit später lädt der Hüssenberg zum Picknick ein. Von dort aus geht es weiter über Schönthal zum Wasserschloss Schweckhausen und zum Niesener Herrenhaus.

Ziemlich große Kirchen in ziemlich kleinen Dörfern
Auf dieser Route fahren Sie nicht nur durch sehenswerte Orte, sondern kommen auch an einigen Kirchen vorbei, die durch ihre Größe oder ihre Ausstattung überraschen. Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Peckelsheim wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Ihr Turm diente auch als Wehrturm. Die bunten Fenster der St. Kilian Pfarrkirche leuchten in Löwen. Bemerkenswert ist hier auch die Holzfigur einer Immaculata. Das besondere Merkmal der Kirche St. Maximilian in Niesen ist der neuromanische Zentralbau aus Bruchstein.

Basaltkegel Hüssenberg
Im Südwesten von Eissen erhebt sich ein etwa 250 m hoher Vulkanberg, der Hüssenberg.
Das heutige Naturdenkmal wurde in früherer Zeit als Steinbruch genutzt, so dass heute nur noch die äußeren Bereiche erhalten sind. Vom Hüssenberg bietet sich ein herrlicher Blick auf die weite Bördelandschaft. Höchste Zeit, eine Picknickpause einzulegen.

Aha!
Wenn der Ruf „Höpper Quak“durch Engar schallt, dannist klar: es ist wieder Höpperfest. Alle zwei Jahre wird dieses Fest im Frühsommer gefeiert, und das schon seit mehr als 30 Jahren. Während in anderen Dörfern Schützenkönige ermittelt werden, werfen die Frauen aus Engar ihre Höpperkönigin aus. Geworfen wird mit Bällen auf einen Holzfrosch, der auf einem Brett im Höpperteich treibt. Diejenige Werferin, bei der der Frosch am häufigsten ins Wasser fällt, wird Höpperkönigin. Und so ganz nebenbei werden die neuen Engarer Bürger auch noch mit Wasser aus dem Höpperteich getauft - denn erst mit Höpperteichwasser übergossen ist man ein echter Engarer.


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