Tour 14 - Borgentreich - Durch Felder und Auen

Für Orgelfreunde, Eisenbahner und Ruhesuchende
Im Süden des Kreises Höxter hat die Orgelstadt Borgentreich ihren Platz. Naturfreunde und Ruhesuchende erleben auf der knapp 30 km langen Rundtour ideale Möglichkeiten, um sich vom Alltagsstress zu erholen und auf den Spuren der Geschichte zu wandeln. Los geht‘s in dem kleinen Bördestädtchen, wo man einen sich einen Blick in die Pfarrkirche nicht entgehen lassen sollte. Weiter führt die Route über Borgholz bis nach Natzungen. Hier verfügt die Pfarrkirche mit ihrem schönen Barockaltar von 1692 über ein kulturhistorisches Kleinod.

Monastische Tradition und Natur zum Anfassen
Bereits um 1300 wurde das Steinerne Haus in Borgentreich erbaut, damals das einzige Gebäude aus Stein. Die Zisterziensermönche des Klosters Hardehausen nutzten es über vierhundert Jahre lang als Zehnthaus und lagerten hier Getreide, Obst und Heu. Heute ist das Gebäude mit den wuchtigen Mauern und den kleinen Fenstern das älteste Haus Borgentreichs und innerhalb der umweltgerecht sanierten Mauern dreht sich alles um die Natur und deren Schutz (Sitz der Landschaftsstation im Kreis Höxter).

125 Jahre Eisenbahngeschichte zum Anfassen
Eisenbahnfreunde aufgepasst! Das Bahnhofsmuseum Borgholz befindet sich an der ehemaligen Bahnstrecke Scherfede – Holzminden, die 1876 eingeweiht wurde.
Acht Jahre später wurde der Bahnhof Borgholz eröffnet, der nun den Kern des heute denkmalgeschützten Empfangsgebäudes ausmacht. Nach der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1984, kaufte der letzte dort tätige Beamte, Erich Menke, das Gebäude und gestaltete es in liebevoller Arbeit zu dem heutigen Eisenbahnmuseum um. Das Gebäude birgt zahlreiche Schätze, die die Geschichte des Eisenbahnwesens vorstellen. 2016 wurde ein neuer Eigentümer gefunden und das Museum wird derzeit umgebaut. Aber bald schon wieder heißt es: Nächster Halt: Brakel.

Synagoge Borgholz
1838 entstand das imposante Gebäude, das in der Reichskristallnacht überfallen und teilweise zerstört wurde. Ende der 1990er Jahre restauriert, spiegelt der Sakralbau die Geschichte der jüdischen Bevölkerung wider und dient heute als Begegnungsstätte und als Ort für Ausstellungen, Vorlesungen und Konzerte.


 Die Tour im TEUTO_Navigator: