Iburg

Gesichert durch eine Wall-/Grabenanlage befand sich auf der Iburg bereits im 8./9. Jahrhundert eine 4 ha große Fluchtburg. Den Bau der Peterskirche, deren Fundamente noch zu sehen sind, soll Karl der Große veranlasst haben – sie gilt als eine der ältesten Kirchengründungen im Bistum Paderborn.

Unter Obhut des Klosters Heerse lebten auf der Iburg im 10./11. Jahrhundert Einsiedlerinnen.
Nur kurz währte die Existenz eines dort seit 1138 ansässigen Benediktinerinnenkonvents: Bereits 1142 gaben die Schwestern das Kloster auf und ließen sich in Gehrden nieder.

Die ab 1189 von den Paderborner Bischöfen errichtete Burganlage wurde 1444 zerstört und danach nicht wieder erneuert. Erhalten blieben die Ruinen einschließlich des Bergfrieds, er ist heute das Wahrzeichen der Iburg.

 

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