Marienmünster, Abtei Marienmünster

Abtei Marienmünster
St. Jakobus d. Ä.
Pastor Stefan Siebert
37696 Marienmünster
Tel. 05276 1019

abtei@pastoralverbund-marienmuenster.de


Weitere Informationen:
www.kulturstiftung-marienmuenster.de
www.musikfreunde.org
www.orgelroute-owl.de
www.orgelroute-owl.de

 

Marienmünster, Abtei Marienmünster

Vom Paderborner Bischof Bernhard I. von Oesede unterstützt, stifteten Graf Widukind I. von Schwalenberg und seine Frau Luttrudis im Jahre 1128 unterhalb ihres Burgsitzes ein Benediktinerkloster, genannt Marienmünster.
Als Gründungskonvent zogen Corveyer Mönche ein, die dort einen religiösen und kulturellen Mittelpunkt schufen, zugleich übernahmen sie die Seelsorge in den umliegenden Orten. Durch Pestausbrüche, zahlreiche Fehden und die Auflösung der Grafschaft Schwalenberg beschleunigt, setzte im 14. Jahrhundert ein ökonomischer Niedergang ein - die klösterliche Disziplin ließ mit der Zeit ebenfalls zu wünschen übrig. Für eine Rückbesinnung auf die benediktinischen Regeln sorgte der Anschluss an die Bursfelder Kongregation (1480), dem eine erneute Blütezeit des Klosters folgte.
Umfassende Zerstörungen erlitt Marienmünster im Verlauf des 30jährigen Krieges. Beim Wiederaufbau entstand die noch weitgehend erhaltene barocke Anlage mit der prachtvollen Abteikirche und der 1736-1738 von Johann Patroclus Möller, Lippstadt, gebauten Orgel. Die Barockorgel gilt als eines der schönsten barocken Instrmente der Region. Nach der Säkularisation (1803) blieb das Gotteshaus weiterhin Pfarrkirche, darüber hinaus übernahm die katholische Kirchengemeinde einige der Konventsgebäude, die übrigen Bauten und das frühere Klostergut gelangten an verschiedene Privateigentümer. Aus dem Besitzanteil der Familie Dehrenthal
ging eine 1871 gegründete Stiftung hervor, die sich unter anderem der Instandhaltung und
Pfl ege der Klosteranlage verschrieben hatte. Ein beispielhaftes Engagement im Bereich der
regionalen Kulturförderung kam in den letzten Jahren hinzu: Mit Hilfe der Derenthal’schen
Stiftung konnten drei für landwirtschaftliche Zwecke nicht mehr benötigte Gebäude zu einer
öffentlichen Bildungs- und Begegnungsstätte umgebaut werden. Regelmäßige Musikveranstaltungen sowie Tagungen und Seminare führen dort heute die kulturelle Tradition des Klosters weiter. Ein modernes Besucherzentrum FORUM Abtei Marienmünster auf der Nordseite des Klosters empfängt Wanderer, Pilger und Tagesgäste.
Das Forum Abtei ist zunächst an Samstagen und Sonntagen von von 11.15 bis 16.45 Uhr geöffnet. Ab Juli 2016 sind erweiterte Zeiten vorgesehen: geöffnet täglich, außer montags.


Öffnungszeiten Täglich 8:30-19:00 Uhr

Führungen Für Gruppen auf Anfrage (Abtei und Klosteranlage)
KulturLandFührer Josef Fuhrmann | Dr. Wolfgang Unger | Hans-Hermann Jansen
Gottesdienste So. 10:00 + 19:00 Uhr
Kurse/Programm Konzerte, Vorträge, Lesungen, Bildungsangebote, Feiern und Tagungen
Kloster auf Zeit Nein
Übernachtung Im Kloster nach Absprache möglich. Außerdem Hotel auf Klostergelände
Gastronomie zu Fuß erreichbar
Toiletten ja
Rollstuhlgerecht ja
Parkmöglichkeit ja
Bahn/Bus Bus: Linie 590
Wander-/Radweg W: Kreis-Wanderweg Hx-Nord,  A3 - A5, X2, Burgensteig, Weg der Stille
R: M1

Klostergarten

in Entstehung

Sehenwswert

Abteikirche (kath. Pfarrkirche) mit mittelalterlichen Grabreliefs, die lt. Überlieferung den Stifter des Klosters, Widukind I. von Schwalenberg und seinen Sohn Volkwin II. darstellen.
barocke Innenausstattung
Orgel von Johann Patroclus Möller
Infozentrum Klosterregion
Außerdem: Kreuzweg im Wald, Kapelle und Aussichtsturm auf dem nahen Hungerberg.

Marienmünster, Abtei Marienmünster