Klostergeschichte auf Schloß Gehrden

Die Anfänge des ehemaligen Benediktinerinnenklosters liegen im Dunkeln – bewiesen ist jedoch, dass die Ordensfrauen 1142 von der Iburg bei Bad Driburg nach Gehrden umzogen. Als Gründer gelten Bischof Bernhard I. von Oesede und der Edelherr Heinrich von Gehrden, der die materielle Ausstattung stiftete. Zusätzliche Schenkungen sorgten für einen raschen Aufschwung. Dem Anschluss an die Bursfelder Kongregation (1474) folgte eine weitere Blütezeit des Klosters. Nach der Säkularisation in Privatbesitz, wurden Teile der Konventgebäude abgebrochen und der Rest zu einem klassizistischen Schloss umgebaut, das heute als Hotel geführt wird.

In der früheren Klosterkirche St. Peter und Paul verbinden sich romanische Architektur mit barocker Ausstattung und Elementen des späten Jugendstils. Außergewöhnlich ist die Zwölf-Apostel-Linde im Schlosspark, deren Stammumfang beachtliche 10 Meter beträgt.

Tipp:
Am Schloss Gehrden startet ein barrierefreier Wanderweg, der insbesondere Menschen mit mobilitätseinschränkungen sowie Sehbehinderten das Naturerleben möglich macht. Sieben rollstuhlgerechte Schautafeln mit Erklärungen auch in Blindenschrift stehen am 1,2 km langen Rundwanderweg (+ 1,3 km Wegabstecher). 

Ein Spaziergang durch den Schlosspark und die Barockgartenanlage mit der Zwölf-Apostel-Linde ist ebenso lohnend.


Hotel Schloß Gehrden
Hotel Schloß Gehrden GmbH
Schlossstraße 6
33034 Brakel-Gehrden

Tel. 05648 963200

www.schloss-gehrden.de

Gehrden in Bildern