Deutsches Sackmuseum, Nieheim

Alte Säcke im Museum

Mehr als 700 verschiedene Säcke - vom wohl kleinsten Postsack der Welt, der nur wenige Zentimeter misst, bis zum größten Exemplar, einem Hopfensack - sind im Deutschen Sackmuseum zu sehen. Das deutschlandweit einzige Museum dieser Art, das in einem fast 100 Jahren alten Backsteingebäude - dem ehemaligen Kornhaus - untergebracht ist, erinnert aber vor allem daran, dass Säcke früher Wertgegenstände waren, die möglichst lange genutzt wurden: sie wurde gehegt, gepflegt und sorgsam aufbewahrt.

Wurden sie beschädigt, warf man sie nicht fort; sie wurden gestopft und geflickt, bis das Material insgesamt ermüdet war. Zur Ausstellung gehören auch eine alte Sackflickerwerkstatt, zwei Sack-Ausklopfmaschinen und eine kleine Sackdruckerei. Im Museum wird schnell deutlich, dass der Sack – neben dem irdenen Krug eines der ältesten Transportbehälter der Menschheitsgeschichte – auch heute nicht aus dem Alltag fort zu denken ist.

Im Erdgeschoss bietet die Museumsdeele genügend Platz für Besuchergruppen (bis zu 60 Personen), die nach Voranmeldung gern auch mit Kaffee und frischem Blechkuchen vom Stadtbäcker bewirtet werden. Außerdem etabliert sich das Deutsche Sackmusem mehr und mehr als idealer Ort für hochklassige Kulturveranstaltungen. Von Besuchern wird das Sackmuseum als EINMALIG – EINZIGARTIG – KURIOS - URIG eingestuft.

 
Informationen:

Deutsches Sackmuseum
Wasserstr. 6
33039 Nieheim

Tel. 05274 953630
Fax 05274 953639


www.sackmuseum.de